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Quoten der Zuschauer

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Ein großer der Volksmusik

Geht es um Volksmusik, muss auch an Andy Borg gedacht werden. Der ist eigentlich ein ganz Großer, obwohl er nur knapp 1,60 Meter misst. Der Mann, der jahrelang erfolgreich den „Musikantenstadl“ moderiert hat, hat eigentlich eine Mechaniker Ausbildung absolviert und heißt mit bürgerlichem Namen Adolf Andreas Meyer. Vor dem Stadl kam zunächst aber eine Karriere music-786136_640(1)als Volkstümlicher Sänger, aber auch Schlager trugen zu seinem Erfolg bei. Sein großer Durchbruch kam mit „Adios Amor“ und danach lieferte er eine beispiellose Erfolgsstory ab. Skandale gab es bei ihm nie, er hat immer nur für die Volksmusik gearbeitet.

Andy Borg kam im Jahr 1960 zur Welt und seine große Leidenschaft war immer die Musik. Er nahm an verschiedenen Wettbewerben teil und wurde dann unter Vertrag genommen. Nach „Adios Amor“ kamen weitere Hits dazu, darunter „Die Fischer von San Juan“ und „Arrividerci Claire“.1990 sang er erstmals beim Grand Prix der Volksmusik und landete mit seiner kleinen Partnerin, dem Kinderstar Alexandra, auf dem dritten Platz. Zwischenzeitlich zeigte er, dass er auch als Moderator eine gute Figur macht. Er moderierte die „Schlagerparade der Volksmusik“ und ab 2006 dann den „Musikantenstadl“.

Kleiner Mann, ganz groß

Als Nachfolger vom großen Karl Moik, der die Sendung auch ins Leben gerufen hatte, stand Andy Borg ihm in nichts nach, das bewiesen auch die Quoten der Zuschauer. Als er sich nach zehn Jahren weigerte Neuerungen hinzunehmen, verließ er den Stadl.

Freunde, Kollegen und Bekannte schätzen ihn wegen seiner ruhigen Art und nicht zuletzt wegen seiner angeborenen Bescheidenheit. Seine letzte Show bestritt er mit einem lachendem und einem weinenden Auge, aber das Leben geht auch für Andy Borg weiter, denn er hat schon viele Pläne, die natürlich auch etwas mit Volksmusik zu tun haben. Er wird weiterhin Platten aufnehmen, Konzerte geben und mit Tourneen seine Fans beglücken, so änderte sich für den sympathischen Sänger nicht wirklich viel.

Den Stadl wird er sicherlich vermissen, aber nach eigenen Worten würde er nie dort auftreten, wenn eine Einladung zu ihm käme. Als Sänger, auch mit Volksmusik, hat er sich immerhin vorher ein gutes zweites Standbein geschaffen, denn schließlich war er da auch erfolgreich, bevor er begann zu moderieren. Nur der Abgang gefiel ihm und seinen so zahlreichen Fans nicht und das kann jeder, der die Geschichte kennt, auch nachvollziehen. Es wird aber noch viel von ihm zu hören geben, denn Ideen hat der kleine sympathische Mann genügend.