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Musik aus der Schweiz

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Die Schweizer Volksmusik ist in Deutschland zwar nicht ganz so verbreitet, aber auch hier gibt es Künstler, die über die Grenzen hinaus bekannt wurden. Eine Sängerin hebt sich besonders flag-999687_640hervor, das ist Monika Hildebrand. Sie fing schon als kleines Kind mit dem Singen an und als sie 10 Jahre alt war, erlernte sie das Gitarren Spiel. Das Jodeln kam eher zufällig dazu, begeisterte sie aber immer mehr. Sie trat später nicht nur vor Schweizer Publikum auf, sondern machte sich auch international einen Namen, nicht zuletzt durch ihre Auftritte beim „ Grand Prix der Volksmusik“. Mittlerweile sind es 5 Langspielplatten und diverse andere Tonträger zusammen mit anderen Künstlern, die erschienen sind.

Eine weitere großartige Künstlerin, deren Hauptinteresse die Volksmusik ist, heißt Claudia Muff, die 1971 geboren wurde. Sie spielt Akkordeon und sie formierte auch die Musikkapelle „ Die Luzerner Ländler- Band“. Die Kapelle spielt aber nicht nur alte Lieder, sondern auch neue Volksmusikstücke.

Exportschlager aus der Schweiz

In der Schweiz gibt es wahrlich nicht nur Käse und Taschenmesser, sondern auch gute Künstler, die sich der Volksmusik verschrieben haben. So eine ist Francine Jordi, die erst nach der Schlagermusik zur Volksmusik kam. Genau wie Beatrice Egli nahm auch sei am „ Grand Prix der Volksmusik“ teil und belegt sofort den ersten Platz. Sie liebt und repräsentiert Schweizer Volksmusik wie kaum ein Zweite und machte das auch in einem Lied „ Das Feuer der Nacht“ überaus deutlich klar.

Nicht nur Interpreten, sondern die Schweizer Volksmusik hat auch ganz besondere Instrumente, dessen Namen leider nicht jeder aussprechen kann. Das Akkordeon oder das Alphorn kennt wohl jeder, aber wie sieht es mit einer Schwyzerörgelie aus? Gerade die Instrumente, die hierzulande keiner kennt, machen aber die Volksmusik der Region aus. Die Schwyzerörgelie ist beispielsweise eine Handharmonika, aber auch die Maultrommel, sowie das Alphorn werden bei der Schweizer Volksmusik gern eingesetzt. Übernommen wurde das Alphorn von den Hirten, die es als Signalinstrument nutzten.

Die Schweiz besitzt eine breite Palette von Volks- und Blasmusik, denn in fastjedem Dorf gibt es eine eigene Gruppe oder einen Chor, der die Volksmusik weiterleben lässt. Natürlich wird auch das Jodeln in der Schweiz großgeschrieben. Das ist ein Gesang, der mit Wechsel von Brust und Kopfstimmen praktiziert wird und bei dem es natürlich keine Worte gibt.

Ganze Lieder werden mit Jodeln zustande gebracht und vor langer Zeit war das Jodeln eine Form der Kommunikation, da sich von Berg zu Berg verständigt werden musste. Forscher meinen sogar, dass sich das Jodeln seit der Steinzeit kaum verändert habe und dass der Gesang dann erst im 19. Jahrhundert dazu kam.