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Einer der ganz Großen

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Ernst Mosch – Einer der ganz Großen der Volksmusik

Egerländer Volksmusik wird unweigerlich immer mit Ernst Mosch in Verbindung gebracht, aber auch andere tragen ihren Teil dazu bei, dass diese Musik fast in der ganzen Welt bekannt ist. microphone-1192198_640Bereits vor „ Ernst, dem Großen“ wurde schon die „ Kapelle Egerland“ von Karl Lenkl im Jahr 1946 gegründet. In späteren Jahren leitete sie dann Rudi Kugler, sie waren mit die ersten, die die Traditionelle Volks- und Blasmusik bekannt machten.

Den unverkennbaren Stil des Egerlandes spielten auch zahlreiche Blaskapellen wie zum Beispiel, „ Die Burgenland Kapelle“ oder „ Die Original Donauschwäbische Blasmusik“. Letztendlich war es jedoch der 1925 im Egerland geborene Ernst Mosch, der mit seinen „ Original Egerländern Musikanten“ weltberühmt wurde. Ernst Mosch war und bleibet bis heute der König der volkstümlichen Musik aus dem Egerland und viele, die in seine Fußstapfen treten wollten, haben es nicht annähernd geschafft.

Er verkörperte das Egerland

Ernst Mosch steht für das Egerland auch noch heute, denn seine Musik hat auch seinen Tod 1999 überlebt. Noch immer werden dutzende seiner Langspielplatten verkauft und auch noch immer werden Titel, die er selber schrieb, von jungen Musikern übernommen. Ein weiterer Name, wird denen die gern Volksmusik hören bestimmt etwas sagen, Ernst Hutter, er übernahm vier Jahre nach Moschs Tod, die Original Egerländer und teilte sich mit Toni Scholl die Verantwortung.

Nachdem die Töchter von Ernst Mosch sein Erbe in seinem Sinn weiterführen und noch nie veröffentliche Studioaufnahmen dem Publikum vorstellten, waren es Scholl und Hutter, die seine Musik nicht sterben lassen wollten.

Mit Hutter hat Ernst Mosch den Nachfolger bekommen, den er zu Lebzeiten nicht gefunden hatte, obwohl die Beiden sich schon jahrelang gut kannten. Hutters Einsatz ist genauso groß, wie bei seinem großen Vorbild Ernst Mosch.

Das Besondere am Sound der Egerländer

Seit 1956 hat Ernst Mosch mit 14 Freunden zusammen Musik gemacht, aber er hat auch lange getüftelt, bis er den Sound bekam, den er gewollt hat. Er feilte immer wieder an Blasmusik, die er nach seinen Vorstellungen umsetzen konnte. Auch heute noch, nach über 50 Jahren, wird jeder, der sich mit Volksmusik beschäftigt, den Original Egerländer Sound heraus hören, denn das war das Markenzeichen von Mosch.

Noch jetzt sind Tourneen, die durch ganz Europa führen, bis auf den letzten Platz ausverkauft und auch Tonträger gehen weg wie warme Semmeln. Obwohl es eine große Anzahl an Blaskapellen gibt, ist der Egerländer Sound noch immer populär, das liegt mit aller Wahrscheinlichkeit daran, das Hutter genauso wie Mosch voller Leidenschaft für die Musik waren und sind.